Differenzdruck

DifferenzdruckmessgeräteDownload PDF
Rohrfedermanometer zur Differenzdruckmessung gem. DIN EN 837-1Datenblatt RMD
Differenzdruckmanometer Messsystem Membrane gem. DIN EN 837-3Datenblatt MMD
Differenzdruckmanometer Messsystem Membrane für Chemie und Verfahrenstechnik gem. DIN EN 837-3Datenblatt MMDC
Differenzdruckmanometer Messsystem Kapselfeder gem. DIN EN 837-3Auf Anfrage
Zubehör
Elektronische DifferenzdruckmessumformerDatenblatt DMUD-SRV

Datenblatt DMUD 331
DifferenzdruckschalterDatenblatt DDS
Digitale AnzeigegeräteDatenblatt DIAZ
DifferenzdruckkalibratorenAuf Anfrage

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Rohrfedermanometer zur Differenzdruckmessung gem. DIN EN 837-1

Anwendung

Zur Anzeige bei der Messung von Differenzdrücken und Schaltpunktbildung bei stat. Drücken: z.B. bei der Überwachung von Filteranlagen (Anzeigen des Druckverlustes), Schmutzfängern, bedingt zur Durchflussmessung von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen (wirkdruckproportional zur Anzeige).

 

Aufbau und Wirkungsweise

Die Basis der Gerätetype RMD bilden zwei robuste Rohrfeder-Messsysteme, bei Einwirkung von p1 und p2. Da jede Kraftwirkung über die Rohrfeder auf ein eigenes Zeigerwerk wirkt, ergeben sich zwei Zeigerausschläge. Die Differenz beider Anzeigen p1 – p2 bildet den Differenzdruck Δp, wobei es unerheblich ist, ob die Anzeigenvariante (1 feste Skala) mit 2 Zeigern oder (1 feste Skala) mit 1 Zeiger und 1 beweglichen Skalenscheibe gewählt wurde. Die Anzeigenvariante ist nur von der Anwendung abhängig (Einsatzbereich). Als „Daumenwert“ könnte gelten: hoher Differenzdruck p) 2 Zeigerversion; niedriger Differenzdruck p) 1 Zeiger und 1 bewegliche Skalenscheibe“. Bei geringen Differenzdrücken (Δp) sollte unbedingt die Möglichkeit eines reinen Differenzdruck-Messgerätes, zum direkten Ablesen des Differenzdruckes in Betracht gezogen werden!

Differenzdruckmanometer Messsystem Membrane für Chemie und Verfahrenstechnik gem. DIN EN 837-3

Anwendung

Zur Anzeige, Fernübertragung und Schaltpunktbildung bei der Messung von Differenzdrücken in Bereichen, wo eine hohe Korrosionsbeständigkeit gefordert wird, (Druckräume spülbar, gegen Verschmutzung unempfindlich) wird dieses Gerät bevorzugt eingesetzt. Die Messgeräte sind kombinierbar mit dem gesamten TOPA -Kontakt-Programm. Für Einsatzfälle im Ex-Bereich werden bewährte Induktiv-Kontakte mit separatem Namur-Verstärker bzw. kapazitive Drehwinkelgeber mit separater Speisung geliefert.

 

Aufbau und Wirkungsweise

Die zu vergleichenden Drücke wirken jeweils auf eine Messmembrane. Diese sind durch eine Verbindungsstange starr miteinander verbunden. Zur Kompensation des statischen Druckes ist der Zwischenraum zwischen den Messmembranen mit einer Druckübertragsungsflüssigkeit gefüllt. Bei Druckgleichheit befinden sich beide Messmembranen in Ruhelage. Bei Druckunterschied entsteht an den Messmembranen eine Kraft, die deren Auslenkung in Richtung des niedrigeren Druckes bewirkt. Durch die Verbindungsstange wird die Auslenkung der Messmembranen auf den an der Messwelle montierten Übertragungshebel übertragen. Proportional zum anstehenden Differenzdruck führt die Messwelle eine Drehbewegung aus, die durch das Zeigerwerk in einen Drehwinkel zwischen 0 und 270° übersetzt wird. Bei einseitiger Belastung des Messsystems über den Messbereich hinaus, tritt die Überdrucksicherung in Funktion. Durch den Überdruck wird die überlastete Membran mit ihrem Bund gegen den inneren O-Ring gepresst. Hierdurch entstehen zwischen den Messmembranen zwei getrennte Druckräume, die beide mit Flüssigkeit gefüllt sind. Im an die überlastete Messmembran angrenzenden Druckraum baut sich ein dem Überdruck entsprechender Druck auf, so dass die Messmembran durch die eingeschlossene Füllflüssigkeit abgestützt wird. Die an der Messmembran anstehenden Kräfte kompensieren sich dadurch.

Zubehör

Differenzdruckschalter

Anwendung

Einsetzbar für alle weitgehend neutralen Medien, wie z.B. Brauchwasser, Heizungswasser, neutrale Gase, Öle. Geeignet für Zweipunktregelungen durch einen stufenlos einstellbaren Schaltpunkt zwischen 10-100 % des Druckbereiches.

 

Funktion

Als Basis wird ein robustes Membranmesswerk verwendet. Es eignet sich für Überdruck-, Unterdruck- und Differenzdruckmessungen. bei allen drei Messanwendungen arbeiten die Geräte nach dem gleichen Prinzip. Durch den zu messenden Druck oder Differenzdruck entsteht an der Membrane eine einseitige Kraft. Diese Messkraft verschiebt das Membransystem gegen die Messbereichsfeder. Ein an die Membrane montierter Schaltstößel betätigt ein elektrisches Schaltelement. Die Schaltpunktverstellung erfolgt an einem skalierten Handrad.